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Drei lächelnde Frauen schauen sich an

Fühl dich sicher mit Blasenschwäche | Kampagne #dubistdieantwort

Fühl dich sicher. Auch mit Blasenschwäche. Die Always Discreet Kampagne #dubistdieantwort macht Schluss mit den verunsichernden Fragen zum Thema Blasenschwäche bei Frauen

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Im Laufe der Jahre verändert sich der Körper einer jeden Frau. Der Wunsch, das Leben aktiv zu gestalten, aber bleibt – sei es das Jobben in verschiedenen Berufen, die Suche nach der großen Liebe oder das Kleiden in neue Trends. Doch mit der körperlichen Veränderung verliert auch das Bindegewebe an Straffheit, der Beckenboden wird schwächer oder die Blase spielt nicht mehr ganz mit. Oft folgen unsichere Fragen wie „Wo ist hier die nächste Toilette?“, „Bin ich jetzt alt?“, „Spontan verabreden – geht das?“, „Krieg ich das in den Griff?“. Die Mehrheit der Frauen verschweigt Unsicherheiten zu ihrer Blasenschwäche und fühlt sich mit ihren Fragen allein. Dabei macht jede dritte Frau in Deutschland Erfahrung mit Blasenschwäche.

Mit der Aufklärungskampagne #dubistdieantwort will Always Discreet das Tabu- nun zum Gesprächsthema machen und betroffene Frauen zu einem unbefangeneren Umgang mit ihrer Blasenschwäche ermutigen.

Gerade jüngere Frauen tun sich schwer damit, offen über ihre Blasenschwäche zu reden. Bei einer Online-Umfrage, an der von Oktober bis Dezember 1.841 Betroffene zwischen 30 und 88 Jahren teilnahmen, gaben 44 % der 30- bis 39-jährigen Teilnhemerinnen an, ihre Blasenschwäche aufgrund von Schamgefühlen geheim zu halten – und zwar nicht nur im Familien- und Freundeskreis, sondern selbst vor der Frauenärztin, wie Janessa (34) im Interview für den Kampagnenfilm bekennt. Die eigene Blasenschwäche nach der Geburt ihres Sohnes habe sie „als unnormal empfunden“. Ihrer Meinung nach gilt das Thema „als verpönt, genauso wie der weibliche Zyklus und die Periode“. Ähnlich sieht es die überwältigende Mehrzahl der Befragten: Nur jede vierte Umfrageteilnehmerin glaubt, dass Blasenschwäche gesellschaftlich akzeptiert ist.

Um dieses Schweigen zu brechen, lässt Always Discreet unter dem Motto „Du bist die Antwort“ betroffene Frauen unterschiedlichen Alters selbst zu Wort kommen. Janessa bezeichnet ihre Mitwirkung an der Kampagne als „Wendepunkt“ und bekräftigt: „Sofern mich das Thema irgendwann noch einmal beschäftigen sollte, würde ich jedoch auf jeden Fall meine Ärztin befragen und die richtigen Einlagen nutzen und unterstützende Beckenbodenübungen probieren.“

Ältere Frauen gehen gelassener mit dem Thema Blasenschwäche um

Mit steigendem Alter nimmt auch die Akzeptanz zu: 51 % der über 59-jährigen Teilnehmerinnen gaben an, ihre Blasenschwäche als Teil des Älterwerdens hinzunehmen. 45 % der Befragten in dieser Altersgruppe sprechen mit ihren Freundinnen und 43 % mit ihrem Partner darüber. Mit 62 % liegt der Anteil derjenigen, die sich ausreichend über das Thema informiert fühlen, fast doppelt so hoch wie unter den 30- bis 39-Jährigen.

Ina, ebenfalls eine Protagonistin der Kampagnenfilme, empfindet es als „befreiend“, offen über ihre während der Wechseljahre aufgetretene Blasenschwäche zu sprechen. Jüngeren Frauen empfiehlt die 54-Jährige, sich einerseits „nicht unnötig den Kopf [zu] zerbrechen“. Dennoch hält sie es für gut, „sich schon in jungen Jahren mit seinem Körper auseinanderzusetzen, um so im Einklang mit sich zu sein. Dann nimmt man viele Dinge weniger verbissen wahr und akzeptiert sich so, wie man ist.“

Auch Gisela, die während der Schwangerschaft mit Zwillingen erste Erfahrungen mit Blasenschwäche machte, plädiert für einen unbefangenen Umgang mit dem Thema. Anderen Frauen möchte die 47-Jährige vor allem das Bewusstsein vermitteln: „Ihr seid nicht allein!“ Wie die Yogalehrerin betont: „In meinen Yogastunden spreche ich das Thema Beckenbodentraining nach der Schwangerschaft sehr offen an, blicke in die Runde und sehe, wie viel Zuspruch es dazu gibt.“

Normalisierung hilft auch gegen den Kontrollverlust

„Der Körper jeder Frau ist einzigartig“, betont Gisela. Freilich weiß sie auch, dass der Austausch mit anderen ein wichtiger erster Schritt zum Abbau von Hemmschwellen sein kann. Durch die Normalisierung und Enttabuisierung einer Erfahrung, die Millionen von Frauen deutschlandweit buchstäblich am eigenen Leib erleben, soll auch dem gefühlten Kontrollverlust entgegengewirkt werden, der oft zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führt. Das reicht von der Angst, nicht ungehemmt niesen oder lachen zu können, bis zum plötzlichen Harndrang.

Janessa erzählt, wie „nervig und belastend“ es für sie gewesen sei, sich bei jedem Spaziergang mit ihren Hunden fragen zu müssen: „,Schaffe ich die große Runde oder gehe ich jetzt nur die kleine Runde, damit ich dann auf die Toilette gehen kann?‘ […] Dadurch habe ich mir feste Routen angewöhnt, bei denen ich wusste, wo ich zur Not auch mal schnell ins Gebüsch springen kann. Sehr unangenehm!“ Gisela berichtet, sie habe anfangs „mehrere Slipeinlagen übereinander geklebt und gehofft, dass alles wieder gut wird“. Der Umfrage zufolge fühlt sich die Hälfte aller betroffenen Frauen aufgrund ihrer Blasenschwäche in ihren Hobbys eingeschränkt. Unter den 30- bis 39-jährigen Teilnehmerinnen berichtete jede zweite, sie sei deswegen schon mindestens einmal in eine unangenehme Situation geraten.

Zuverlässige Inkontinenzprodukte, da sind sich Janessa, Gisela und Ina einig, geben betroffenen Frauen mehr Kontrolle im Alltag und mehr Möglichkeiten zur aktiven Lebensgestaltung. 61 % der Teilnehmerinnen an der Umfrage stimmen zu. Darüber hinaus kommt in den Interviews zur Kampagne aber auch die Wichtigkeit eines ganzheitlichen Selbstbewusstseins zur Sprache, für das die befragten Frauen aus ihrem persönlichen Erleben heraus starke Worte finden: von der Kritik am „Erwartungsdruck des makellosen Körpers“ über die Notwendigkeit, vor problematischen Themenkomplexen wie Krankheiten und Altern nicht zurückzuscheuen, sondern sich den damit einhergehenden Herausforderungen zu stellen, bis hin zur Liebe zum eigenen Körper und dem Stolz auf das, was er im Laufe eines Frauenlebens aushalten kann.

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